Möwe spiegelt sich im Wattenmeer, Titelbild des Projekts Küstenwandel
Familie auf Wattwanderung spiegelt sich im Watt, Bild auf dem Kopf stehend

Aktuelles zum Küstenwandel

Immer, wenn es etwas Neues und Spannendes zum Thema "Nachhaltig leben und einkaufen", insbesondere aus unserer Region zu berichten gibt, wird es hier zu finden sein. Sofern wir es denn zeitlich schaffen einen kleinen Beitrag dazu zu verfassen... :-). Gastautoren sind herzlich willkommen!

 

Beim ersten Wangerländer Nachhaltigkeitsmarkt am 23. Und 24. Oktober 2021 präsentierten 19 Unternehmen und Initiativen aus der Region ihre Produkte. Die Aussteller behandelten alle die Themen Nachhaltigkeit und Plastikvermeidung.

Der deutsche Chemiker Michael Braungart hat zusammen mit dem amerikanischen Architekten William McDonough Ende der 1990er Jahre das Prinzip von Cradle to Cradle erfunden. Cradle to Cradle bedeutet „von Wiege zu Wiege“ und beschreibt eine Kreislaufwirtschaft. Cradle to Cradle (C2C) Produkte können nach dem Nutzen in einen biologischen oder technischen Kreislauf zurückgeführt werden. Das bedeutet, dass z.B. die Metalle aus einem kaputten Handy herausgeholt und neu verwendet werden. Müll ist demnach nur ein wertvoller Rohstoff am falschen Ort.

Auf dem Eekenhof wird seit 1989 ökologische Landwirtschaft betrieben, viele Jahre nach Bioland Richtlinien. Seit 2016 führt Dominik Drees den landwirtschaftlichen Teil des Hofes und seit 2017 wird nach Demeter-Richtlinien produziert. Der hofeigene Bioladen und die Vermarktung der Abo-Kisten werden von Klaus Leiter organisiert. Zum Hof gehören 20 ha Land. Davon werden aktuell 5 ha für den Gemüseanbau genutzt, die restliche Fläche ist Grünland.

Ein Hühnermobilstall ermöglicht 200 Hühnern eine artgerechte Freilandhaltung. Im Stall und auf der Weide sind die Rinder von Torsten Gersch (Schipperhof) zuhause und vor dem Hof erstreckt sich ein buntes Feld mit Blumen zum Selbstpflücken. Im Frühjahr gibt es einen großen Jungpflanzen- und Kräuterverkauf, ein Großteil der Pflänzchen sind selbst gezogen. Ein weiteres Projekt ist in Planung: Ab nächsten Sommer soll es Erdbeeren zum Selbstpflücken geben.

Auf ihrem (S)chilligen Strandspaziergang erzählt Karina über den Strand und das Meer. Doch wo kommt der ganze Müll her, der am Strand liegt? Und wie viel Plastik ist da noch im Wasser?

Über die Themen Plastikvermeidung und Reduzierung fand im Rahmen der diesjährigen Plastik-Aktions-Woche am 21. September im Bürgerhaus Schortens eine Podiumsdiskussion statt.

Folgende Kandidat*innen des Wahlkreises Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven waren anwesend: Hans-Henning Adler (Die Linke), Anne Janssen (CDU), Sina Beckmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Siemtje Möller (SPD).

Um Einwegplastik zu vermeiden fand in der Plastik-Aktions-Woche ein Online Vortrag zum Thema Mehrwegpfandsysteme statt. Antje Baum vom Projekt „Essen in Mehrweg“ des Landesverband Bremen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (NABU) erzählte von den ersten Erfahrungen der Testbetriebe.

City Cleaners präsentieren gesammelte Zigarettenkippen und verteilen Aschenbecher.

Wer sich zu einem Besuch bei einer Naturfriseur*in entscheidet, wird empfangen mit einem ausführlichen Beratungsgespräch, wobei die natürliche Schönheit und die eigene Persönlichkeit im Vordergrund stehen. Dabei geht es um ganzheitliche Betrachtungen und Zusammenhänge, interessante Informationen über nachhaltige Haut- und Haarpflege und die damit verbundene, gesunde Lebensführung, die ebenfalls Einfluss auf die Haut- und Haargesundheit hat.

Die Natur und ihre biologische Vielfalt bilden die Lebensgrundlage menschlicher Existenz. Doch Arten und Lebensräume sind weltweit gefährdet. Die Ursachen liegen in der Zerstörung natürlicher Landschaften, der Übernutzung von Böden, dem Einsatz von Pflanzengiften, den Folgen der Klimakrise und der Umweltverschmutzungen. Wir zeigen in unserem neuen Themen-Special Alternativen auf und nennen spannende Informations- sowie verlässliche Bezugsquellen für naturnahes Gärtnern. Darüber hinaus teilen regionale Akteure ihre persönlichen Gedanken mit und geben Impulse zum Thema.

Neue Checkliste des deutsch-niederländischen Projekts „Watten-Agenda 2.0“ bietet Hilfestellung für umweltverträgliche, nachhaltige Veranstaltungen. Bei der Organisation von Veranstaltungen – ob z.B. Gruppenführungen in der Natur, regelmäßige Markt-Tage oder einmalig stattfindende Konzerte mit tausenden Zuschauer:innen – beeinflussen unterschiedlichste Aspekte den Grad der Nachhaltigkeit: von der Wahl des Veranstaltungsorts über den Einkauf, die Anreise von Besucher:innen, Verpflegung und Energieversorgung bis hin zum Abfallmanagement.

Das Projekt „KÜSTENWANDEL“ wird gefördert durch: