Möwe spiegelt sich im Wattenmeer, Titelbild des Projekts Küstenwandel
Familie auf Wattwanderung spiegelt sich im Watt, Bild auf dem Kopf stehend

Aktuelles zum Küstenwandel

Immer, wenn es etwas Neues und Spannendes zum Thema "Nachhaltig leben und einkaufen", insbesondere aus unserer Region zu berichten gibt, wird es hier zu finden sein. Sofern wir es denn zeitlich schaffen einen kleinen Beitrag dazu zu verfassen... :-). Gastautoren sind herzlich willkommen!

 

Laut einer aktuellen Umfrage essen die Deutschen weniger Fleisch als noch vor einigen Jahren. Im "Ernährungsreport des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung 2020" gaben nur 26 Prozent (von rund 1000 befragten Personen) an, täglich Wurst oder Fleisch zu konsumieren. Dieser zunächst positiv erscheinende Trend, zeigt aber beim genauen Hinsehen nur eine Seite der Medaille. Denn der global vernetzte Markt von Fleisch und tierischen Produkten setzt auf Wachstum. Auch für Deutschland ist der Agrarsektor von großer wirtschaftlicher Bedeutung und somit fördert die Bundesregierung den Export von Agrargütern und die Erschließung neuer Märkte.

Heute hat der Landtag das Gesetz zum Niedersächsischen Weg beschlossen. Mit dem Gesetzespaket werden unter anderem Streuobstwiesen ab 2.500 m², und arten- und strukturreiches Feucht- und Nassgrünland als Lebensräume unter Schutz gestellt. Auf erosionsgefährdeten Standorten, in Mooren und in Überschwemmungsgebieten wird der Grünlandumbruch grundsätzlich verboten. Ein landesweiter Biotopverbund soll bis 2023 auf 15 Prozent der Landesfläche aufgebaut werden. Die Roten Listen, in denen die Gefährdung von Pflanzen- und Tierarten dargestellt wird, müssen künftig alle fünf Jahre durch das Land aktualisiert werden.

Das Reformhaus Gesund und Gut startet in Jever mit einer tollen „Unverpackt“ Initiative. Seit dem 03. November bietet Karin Falkenhof eine Auswahl natürlicher, gesunder Lebensmittel in immer wiederverwendbaren Mehrweggläsern an.  Die Ware des Berliner Unverpackt für alle Unternehmens stammt ausschließlich aus ökologischer Produktion mit besonderem Augenmerk auf fairen Handel und heimischen Anbau.

 

 

Wie Einkaufen ohne Verpackungsmüll funktioniert, zeigen die Unverpackt-Läden, die in den letzten Jahren, nach dem Zero-Waste Prinzip, an vielen Orten entstehen und neben müllfreiem Ein- und Verkauf auf gesunde, natürliche und umweltverträgliche Produkte setzen. Dieses ökologische Geschäftsmodell gibt es seit Frühjahr 2019 nun auch in Bockhorn. In ihrem Unverpackt-Laden sOHNEnschein verkaufen Swetlana Weinmeister und ihr Team vegane Lebensmittel, Pflegeprodukte und Reinigungsmittel, alles aus biologischer und fairer Produktion.

 

Bei der Frage, ob er zukünftig ein Tablet im Unterricht benutzen darf, erklärt Jascha sofort, dass er dieses gebraucht gekauft hat. Woher kommen das reflektierte Verhalten und die Motivation sich zu rechtfertigen? Seit Wiederaufnahme des Unterrichts nach der Corona-Pause Anfang Mai liest der Leistungskurs von Lehrerin Ute Höfer regelmäßig einen kleinen Abschnitt aus der Broschüre "Küstenwandel - nachhaltig leben und einkaufen".

Endlich konnten wir es umsetzen, unser langgeplantes Gespräch. Im schönen Garten von Frau Langner haben wir die beiden Gründerinnen der Zeteler Klimagruppe, Sabina Fleitmann und Stephanie Langner getroffen und in netter Runde viel Interessantes über die neugegründete Gruppe, Klimaaktionen, Mitmachprojekte und Zukunftsvisionen erfahren.

Betritt man den Glücksgarten und das kleine Seminarhaus von Imke Presting in Moorhausen, spürt man es sofort – hier herrscht Wohlfühlatmosphäre. Alles ist liebevoll und kreativ gestaltet aber dennoch einfach und naturnah. Imke hat also nicht nur ein Händchen für Kräuter und alles was man draus herstellen kann, der Glücksgarten ist viel mehr. Er soll Gutes tun, in vielerlei Hinsicht.

Auf dem Neujahrsempfang wurde vom Fairtrade Botschafter Manfred Holz die Auszeichnungsurkunde übergeben: Ab sofort ist die Gemeinde Wangerland Fairtrade-Gemeinde! Die Lenkungsgruppe „Erde und Flut“ hat den Anstoß dazu gegeben und einen entsprechenden Antrag gestellt.

Jeder kann etwas tun, um das Klima zu schützen. „Vor allem wir hier an der Küste sollten Nachhaltigkeit in unseren Alltag integrieren“, ist Ina Rosemeyer, Leiterin des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) Schortens überzeugt. Zusammen mit Susanne Balduff und Andreas Reiberg hat sie das Büchlein „Küstenwandel“ zusammengestellt: Das ist ein Überblick über die Möglichkeiten nachhaltigen Lebens und Einkaufens in der Region Friesland, Wittmund und Wilhelmshaven. Ein Artikel der Nordwestzeitung.

Das Projekt „KÜSTENWANDEL“ wird gefördert durch: