Möwe spiegelt sich im Wattenmeer, Titelbild des Projekts Küstenwandel
Familie auf Wattwanderung spiegelt sich im Watt, Bild auf dem Kopf stehend

Aktuelles zum Küstenwandel

Immer, wenn es etwas Neues und Spannendes zum Thema "Nachhaltig leben und einkaufen", insbesondere aus unserer Region zu berichten gibt, wird es hier zu finden sein. Sofern wir es denn zeitlich schaffen einen kleinen Beitrag dazu zu verfassen... :-). Gastautoren sind herzlich willkommen!

 

Jährlich werden mehrere Hunderttausende Tonnen Reinigungs- und Pflegemittel sowie Geschirrspülmittel in Deutschland verwendet. In vielen Reinigungsmitteln sind allerdings Stoffe enthalten, die schädlich für die Umwelt sind.

Möchte man nun seinen Frühjahrsputz nachhaltig und umweltfreundlich gestalten, bedarf es nicht viel. Eine kleine Auswahl an Putzmitteln genügt, Spezialreiniger und Desinfektionsmittel sind hier nicht notwendig. Dazu kommt, dass man mit nur wenigen Zutaten aus Hausmitteln selber Reinigungsmittel herstellen kann.

Seit Ende 2018 betreibt Frau Carsjens die kleine Ölmühle Leckerbeck Öllje in Blersum. Dabei verwendet sie Saatgut aus regionalem Anbau.

Warum man verschiedene Öle nutzen sollte und wie es in Zukunft mit Leckerbeck Öllje weitergeht, erzählte Frau Carsjens in einem Interview.

Urlaub an der Nordseeküste ist beliebt - doch geht das auch nachhaltig und umweltfreundlich?

Viele der beliebten Küstenorte und Inseln der ostfriesische Halbinsel sind nur schwer mit Bus und Bahn zu erreichen. Ein Großteil der Urlauber reist aus diesem Grund mit dem Auto an. Alternativen wie z.B. ein Urlauberbus oder auch das Mieten von E-Autos machen den Urlaub nachhaltiger.

 

Unsere Haushalts- und Küchengeräte haben eine immer kürzer werdende Lebensdauer. Aber auch Möbel und Textilien werden schon wegen kleinen Mängeln schnell entsorgt. Eine Neuanschaffung kostet oft ähnlich viel, wie eine Reparatur und hat vielleicht auch noch neue Features. Doch dieses Wegwerfverhalten verschwendet Ressourcen und belastet die Umwelt. Die entsorgten Elektrogeräte landen oft auf Müllhalden in Afrika oder Asien, wo sie die Umwelt verseuchen. Um das zu verhindern erfand die Niederländerin Martine Postma 2009 das Konzept für ein Repair Café. Dort können sich Bürger gegenseit beim reparieren ihrer kaputten Gegenstände helfen - und das alles kostenlos! Daraus entstand eine weltweite Bewegeung, die auch bei uns in der Region angekommen ist. Seit 2015 findet regelmäßig ein Repair Café in Schortens statt. Kaffee, Tee und Kuchen dürfen bei einem geselligen Reparier-Nachmittag natürlich nicht fehlen.

Zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland im Müll. Pro Person sind das 75 kg! Viele Geschäfte und Restaurants haben am Ende des Tages noch viele Lebensmittel übrig. Doch oft können sie am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden. Um sie vor der Mülltonne zu retten können sich Geschäfte und Restaurants bei der App Too Good To Go anmelden. Kunden können in der App sehen welches Geschäft noch Lebensmittel übrig hat, und sie günstiger erwerben. Das spart Müll und Ressourcen. Mit ein paar Tipps lässt sich auch die Lebensmittelverschwendung zu Hause vermeiden.

Der FRI-Shop ist eine kleine Holzhütte beim regionalen Umweltzentrum in Schortens. Hier findet man Secondhand Sachen von Menschen aus der Umgebung. Was man selbst nicht mehr braucht kann noch jemand anders benutzen, wenn es noch gut funktioniert und gepflegt ist. Alles kann kostenfrei mitgenommen werden. Das spart Ressourcen und verursacht weniger Müll.

Im Rahmen der KLIMAtour 2021 nach Dangast hielt Knut Blancke von Dein Deichrad e.V. eine Rede über eine autofreie Zukunft.
Diese Rede ist nun als Gastbeitrag auf Küstenwandel verfügbar.

Bei Lady's Lädchen in Wilhelmshaven findet man gut erhaltene Second-Hand Kleidung. Die langjährige Kundin und Mitarbeiterin Ilona Tyarks erzählt in einem Video, warum jeder Second-Hand Kleidung eine Chance geben sollte.

Im Sozialkaufhaus Varel werden gespendete Haushaltswaren verkauft. Es besteht seit 2016 und der Träger ist der deutsche Kinderschutzbund. Besonders häufig werden Spielzeug, Deko und Goldrandgeschirr abgegeben. Puzzle werden sogar auf ihre Vollständigkeit geprüft. Aber auch Wasserpfeifen fanden schon ihren Weg ins Sozialkaufhaus. „Wir haben einmal 24 nagelneue Thermoskannen gespendet gekriegt. Das war ein bisschen ungewöhnlich.“ erzählt Helga Dobberstein.

Unter Weiterlesen findet ihr auch ein kurzes Video über das Sozialkaufhaus in Varel.

Beim ersten Wangerländer Nachhaltigkeitsmarkt am 23. Und 24. Oktober 2021 präsentierten 19 Unternehmen und Initiativen aus der Region ihre Produkte. Die Aussteller behandelten alle die Themen Nachhaltigkeit und Plastikvermeidung.

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Das Projekt „KÜSTENWANDEL“ wird gefördert durch: